Jahreshauptübung der Gesamtwehr Owingen in Billafingen

Im Ernstfall hätte die Bekämpfung dieses Brandes „die eine oder andere Herausforderung“ bedeutet. So drückte es Kommandant Matthias Pasewaldt aus. Szenario der Feuerwehrübung war ein Brand eines größeren Hauses in der Kirchstraße in Billafingen. Hier absolvierte die Freiwillige Feuerwehr Owingen ihre Jahresübung. Alle vier Abteilungen – Billafingen, Hohenbodman, Owingen und Taisersdorf – waren vor den Augen zahlreicher Zuschauer im Einsatz.

Übungsannahme war ein Brand in dem schon älteren Haus. Zwar ertönte die Sirene in Billafingen, doch war vor kurzem auf die digitale Alarmierung umgestellt worden. Beim Eintreffen der Abteilung Billafinger Feuerwehr war eine starke Rauchentwicklung sichtbar, Menschen waren eingeschlossen und machten auf sich aufmerksam. Unter Leitung des Billafinger Abteilungskommandanten Michael Dreher begann die Feuerwehr damit, die Menschen unter anderem über eine Schiebeleiter zu retten und das Feuer zu bekämpfen. Im Ernstfall hätte man noch die Überlinger Wehr mit der Drehleiter alarmiert, informierte Pasewaldt die Zuschauer. Er sagte weiter, dass in Owingen die Tagesverfügbarkeit ein großes Problem darstelle, da viele Arbeitgeber nicht immer bereit seien, ihre Mitarbeiter zu Brandeinsätzen freizustellen. Zur Verstärkung der Abteilungen und um die Tagesverfügbarkeit zu gewährleisten, suche man dringend Frauen und Männer ab 17 Jahren, so der Gesamtkommandant.

Bei einer Abschlussbesprechung freute sich Pasewaldt, die Übung sei ruhig und ordentlich abgelaufen. Bürgermeister Henrik Wengert sah das genauso: „Die Zusammenarbeit der Abteilungen hat reibungslos funktioniert“, sagte er. Wengert wies darauf hin, angesichts der zu verbessernden Tagesverfügbarkeit sei es wichtig, Übungen auszurichten und Gelerntes unter Beweis zu stellen. An die Feuerwehrmitglieder appellierte er, die Proben verlässlich zu besuchen. Sein Dank galt allen Ehrenamtlichen. Wengert: „Das kann man nicht hoch genug einschätzen.“  Quelle: Südkurier